Projekt
Starke Stimmen – Kinderrechte erleben
Die Vermittlung von Kinderrechten ist ein zentrales Anliegen, das nicht nur das Bewusstsein der Kinder für ihre eigenen Rechte schärfen soll, sondern auch ihre aktive Teilnahme an der Gesellschaft fördert. Ein erster und entscheidender Schritt in diesem Prozess ist das Bewusstsein schaffen. Die Kinder lernen, was Kinderrechte sind und warum sie von grundlegender Bedeutung für ihr Wohlbefinden und ihre Entwicklung sind. Durch altersgerechte Informationen und anschauliche Beispiele wird ihnen verdeutlicht, dass diese Rechte nicht nur abstrakte Konzepte sind, sondern konkrete Ansprüche, die ihnen zustehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Förderung der Partizipation. Die Kinder werden ermutigt, ihre Meinungen und Ideen zu äußern und aktiv in Entscheidungsprozesse einzubringen. Dies stärkt nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern zeigt ihnen auch, dass ihre Stimmen gehört werden und Einfluss haben können. In diesem Kontext spielt die Teamarbeit eine wesentliche Rolle. Durch Gruppenaktivitäten entwickeln die Kinder Teamgeist und lernen, gemeinsam Lösungen zu finden. Sie erfahren, dass Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung entscheidend sind, um Herausforderungen zu meistern. Ein wichtiger Bestandteil der Kinderrechtsbildung ist auch die Entwicklung von Empathie. Die Kinder erfahren, wie wichtig es ist, die Perspektiven anderer zu verstehen und zu respektieren. Dies fördert nicht nur ein harmonisches Miteinander, sondern auch ein Bewusstsein für die Vielfalt der Erfahrungen und Herausforderungen, mit denen andere Kinder konfrontiert sind. Darüber hinaus erweitern die Kinder ihr Wissen über nationale und internationale Kinderrechtskonventionen. Sie lernen, welche Rechte ihnen zustehen und wie diese Rechte auf verschiedenen Ebenen geschützt werden. Dies führt zur Übernahme von Verantwortung, da die Kinder lernen, Verantwortung für ihr eigenes Handeln und das ihrer Gemeinschaft zu übernehmen. Sie erkennen, dass sie nicht nur Empfänger von Rechten sind, sondern auch aktive Gestalter ihrer Umwelt. Die aktive Teilnahme an Diskussionen und Aktivitäten stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder. Sie lernen, ihre Gedanken klar zu formulieren und sich in der Gruppe zu behaupten. Zudem knüpfen sie Netzwerke zu Gleichaltrigen und erfahren, dass sie nicht allein sind in ihren Anliegen. Diese sozialen Kontakte sind wichtig, um ein Gefühl der Zugehörigkeit und Unterstützung zu entwickeln.
Zielgruppe
Unsere Kernzielgruppe sind Kinder zwischen 8 und 15 Jahren. Durch die KjG spezifischen Themen und die damit verbundene Reichweite innerhalb des Verbandes werden sich vermutlich primär Mitglieder der KjG (katholische Junge Gemeinde) angesprochen fühlen. Werbung und Einladungen sind jedoch überverbandlich gestreut und ausgesprochen. Durch das schon junge Alter von 8 Jahren bieten wir auch Kindern, die an anderen Ferienfreizeiten noch nicht teilnehmen dürfen, die Möglichkeit ein Wochenende in Verbandstrukturen mitzuerleben, neue Freundschaften zu knüpfen und neue persönliche Erfahrungen zu sammeln. Wir hoffen, dass dieses Angebot den Begegnungscharakter stärken wird. Damit wir auf die Bedürfnisse und Fragen der TN-Kinder angemessen und ausführlich eingehen können, ist das Projekt mit 20 TN-Kindern ausgelastet.
Region
Themengebiet
Beteiligung
Projektlaufzeit
01.03.2025 - 30.08.2025