Projekt

Besuch EuGH und Europäischer Rechnungshof

1. Verständnis für die Funktionsweise und Bedeutung der Europäischen Union fördern Bei den vergangenen Europawahlen hat eine große Zahl junger Menschen europafeindliche Parteien gewählt. Die Ablehnung der Europäischen Union folgt oft aus dem Mythos der "Bürokraten aus Brüssel", die angeblich gegen den Willen der europäischen Zivilgesellschaft und der Nationalstaaten ihren Willen durchsetzen würden. Dieser Mythos verkennt die grundlegende Zielsetzung und Funktionsweise der EU. Aufgrund der hohen Komplexität des europäischen Gesetzgebungsprozesses ist jedoch wichtig, mehr Aufklärungsarbeit zu leisten, um der Bevölkerung zu vermitteln, wie europäische Entscheidungen zustande kommen. Nur dann kann die Zivilgesellschaft auch aktiv Politik mitgestalten - und zwar sowohl auf europäischer Ebene als auch lokal vor Ort. 2. Politische/rechtliche Prozesse transparent darstellen Für die Akzeptanz der Europäischen Union ist nicht förderlich, dass Parteien auf nationaler Ebene oft europäische Gesetzgebung und insbesondere auch die Rechtsprechung des EuGH für fehlende nationale Lösungen verantwortlich machen. Konkretes Ziel unseres Projekts ist daher, dass die Teilnehmenden verstehen, wie und auf welcher Grundlage der EuGH seine Entscheidungen trifft. 3. Europäischen Austausch leben Um die Bereitschaft zur internationalen Zusammenarbeit und Völkerverständigung zu fördern, ist es wichtig, junge Menschen aus verschiedenen Ländern miteinander zu vernetzen. Wir möchten daher junge Menschen aus Niedersachsen mit jungen Menschen aus Luxemburg ins Gespräch bringen.

Zielgruppe

Die Teilnehmenden müssen volljährig sein, da der Europäische Gerichtshof nur Besuche für Gruppen anbietet, in denen alle Teilnehmenden mindestens 18 Jahre alt sind. Ansonsten richtet sich unser Projekt an alle jungen Erwachsenen. Insbesondere wollen wir junge Menschen erreichen, die sich in Ausbildungswegen befinden, in denen man typischerweise keine Auseinandersetzung mit der EU stattfindet. Um diese Zielgruppe für eine niedrigschwellige Auseinandersetzung mit der Europäischen Union zu erreichen werden wir über einen gemeinsamen Mailverteiler und bereits existierende persönliche Kontakte mit Lehrkräften Werbung an den den Berufsbildenden Europaschulen machen. Für diese Zielgruppe werden wir bis Anmeldeschluss 5 Plätze freihalten (bei den restlichen Plätzen verfahren wir nach dem Windhundprinzip). Durch den Teilnahmebeitrag von 23 Euro ist es auch Menschen möglich, an der Fahrt teilzunehmen, die sonst aus finanziellen Gründen nicht an ähnlichen Angeboten teilnehmen können.

Region

Niedersachsen / landesweit

Themengebiet

Beteiligung

Projektlaufzeit

01.03.2025 - 22.06.2025

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